
Drei Wochen nachdem ich Christopher Nolans Odyssee gesehen habe, beschäftigt mich der Film noch immer. Direkt nach Verlassen des Kinos war ich überwältigt von der Opulenz in Bild wie Ton und habe beim anschließenden Kneipengespräch für diese Interpretation des Epos Partei ergriffen, fand die meisten Abweichungen vom Text plausibel, sogar die Muffeligkeit Matt Damons stimmig, obwohl ich den stolzen Odysseus vermisst habe, dessen lange Reise einer Lernkurve gleicht von der Behauptung »Niemand« zu heißen bis hin zum Erinnerten »Ich bin Odysseus« am Hof der Phäaken.