Schnee von 1980

Sven Regeners siebenter Roman »Frankie und Freddie« ist unterhaltsam und wirkt wie ein verquatschter Kneipenabend, an dessen Gesprächsinhalte man sich anderntags nur unzureichend erinnert, was am Alkohol liegen mag, vielleicht aber auch an der inhaltlichen Banalität. Ich habe das Buch nüchtern gelesen und auch die dort auftretenden Personen sind ziemlich nüchtern. Erst gegen Ende wird viel Glühwein getrunken. Passte nicht zu meiner Außentemperatur. Dank dem Galiani Verlag hatte ich das Buch bereits im Sommer.

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Salbader 50

Der neue, der 50. Salbader ist da! Hurra!
Seit 15 Jahren gehöre ich zur Redaktion, und es war wieder eine große Freude, all die eingesandten Texte zu lesen. Daraus eine Auswahl zu treffen, war wieder mal nicht einfach. Das Ergebnis kann sich aber lesen lassen.
Ab sofort erhältlich dort, wo ich auftrete, also morgen bei Die Komische Schule und Donnerstag bei den Brauseboys. Außerdem bei der Reformbühne Heim & Welt, natürlich beim Frühschoppen und in ausgewählten Geschäften wie Kisch und Co und der Akazienbuchhandlung.
Und am 22. September findet eine Heftveröffentlichungssause in der Dorotheenstädtischen Buchhandlung statt mit Susanne M. Riedel, Manfred Maurenbrecher, Rattelschneck und dem Redaktionsteam.
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Auf Nimmerwiedersehen 2024

Das Jahr 2024 nähert sich seinem unaufschiebbaren Ende. Darüber könnte man froh sein, wären die Aussichten auf 2025 nicht so finster.

So oder so gibt es einiges aufzuarbeiten, und das tun wir Brauseboys natürlich auch in diesem Jahr. Derzeit halten wir uns auf Gut Nottbeck in Ostwestfalen auf und proben unser neues Programm. Wir lesen Geschichten übers Leben und das Weltgeschehen, über Katzenfrauen und Hanf, die Berliner Verwaltung und Schienenersatzverkehr, übers Gendern, die RAF, Kinderbuchautoren, über Flaschendeckel, modernes Theater, die Jugend von heute, über Heimat und den Wedding und über noch viel mehr.

Wir singen alle Noten, auch die schrägen, zeigen Videos, spielen Theater und ein Quiz. Außerdem gibt es den finalen vierten Teil unseres Erfolgmusicals Die Ampel.

Am Wochenende wird es zwei Vorlaufführungen geben, die erste am Freitag hier in Nottbeck, Sonnabend sind wir dann in Halle/Westfalen.

Berliner Premiere ist am 20. Dezember in der ufaFabrik, wo wir mit weihnachtlicher Unterbrechung bis zum 30. Dezember spielen. Silvester wechseln wir in den Schlot, wo wir bis zum folgenden Wochenende auftreten.

In der Woche drauf gibt es dazu noch Auftritte in Karlshorst und Lübars.

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Ein Jahr wird gesprengt

Auch in diesem Jahr blicken die Brauseboys zurück auf ein Jahr zwischen pinkem Eskapismus und schwarzem Destruktivismus. In unserer Rückblicksshow Auf Nimmerwiedersehen 2023 geben wir dem vergehenden Jahr noch mal ordentlich einem mit – in Form von Geschichten, Liedern, Filmchen und ungeordnetem Rumgehüpfe (wir nennen es Tanzen). Ergebnis ist eine Revue zwischen Barbenheimer, Wagenkneidel und Prigotin, Ampelkrieg und Löwenschwein.

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Auf Nimmerwiedersehen 2022

Was war und ist das eigentlich für ein Jahr? Die Katastrophenwarnapp hätte eigentlich jeden Tag bimmeln müssen. Zusammen mit den Brauseboys blicke ich auch in diesem Jahr wieder zurück auf ein Jahr voller Tiefschläge, stets darum bemüht, der harten Wirklichkeit ein paar schöne oder sagen wir: erstaunliche Aspekte abzugewinnen, über die man sich erheitern kann. Wir tun das in fröhlichen Geschichten, schwungvollen Liedern, spannenden Filmchen, und getanzt wird auch noch. Also Tanz jetzt im erweiterten Sinn.
Diese Woche studieren wir das Programm ein im Haus Nottbeck zwischen Rheda-Wiedenbrück und Oelde, um es bereits am Freitag der westfälischen Öffentlichkeit zu präsentieren. In Berlin könnt Ihr uns dann vom 26. bis zum 30. Dezember in der ufaFabrik erleben und ab Silvester bis zum 7. Januar im Schlot. Die Woche danach gibt es zudem Gastspiele im Kulturhaus Karlshorst und im Lübarser LabSaal. Tickets sind bei den jeweiligen Veranstaltungsorten vorbestellbar.
Gerade ist das Begleitbuch zur Show erschienen. Es vereint die besten Texte der Brauseboys aus diesem Jahr und ist hier bestellbar, das geht aber natürlich auch in jeder guten Buchhandlung. Online bieten wir allerdings noch eine limitierte Sammleredition mit signiertem Plakat an.

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Der Salon Böhle stellt sich vor

Als schreibender Mensch brauche ich Menschen, mit denen ich über größere Projekte reden kann. Deswegen bin ich froh, dass die geschätzte Kollegin Daniela Böhle vor über zehn Jahren damit begonnen hat, regelmäßig Gleichgesinnte einzuladen, um sich mit anderen auszutauschen, die auch gerade einen Roman schreiben. So ist der Salon Böhle entstanden.
Zum festen Kern gehören Daniela Böhle, Kirsten Fuchs, Sarah Schmidt, Manfred Maurenbrecher, Volker Surmann, Robert Rescue, Michael-André Werner und ich. Erstmals stellen wir uns am Dienstag, den 8. November im Schlot vor, lesen in der Gruppe diskutierte Texte, reden über Tücken des Schreibens und die Freuden des literarischen Dialogs. Das wird ein kurzweiliger Abend!

Edison-Höfe, Invalidenstraße 117, Berlin-Mitte. 20 Uhr.


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