Aber da, wo ich ab morgen sein werde, soll es auch schon fernmeldetechnische Einrichtungen geben, weshalb ich hoffentlich bald wieder da, also hier sein werde.
Autor: Thilo Bock
Irritiert
Juhu, ein Verriß auf Zeit-Onlein. Und alles, was Inge Kutter da so schreibt, kann man irgendwie schon so sehen, vor allem, wenn man meinen Roman nicht komisch finden will. Ich verstehe nur nicht, wieso ein scheinbares Zitat aus dem Buch gar keins ist: Weiterlesen
Taschenkompatibel
Der virtuelle Gemischtwarenhändler gibt Größe und/oder Gewicht eines Buches an. Vielleicht, damit man auch beim virtuellen Bücherkauf weiß, ob’s in die Handtasche paßt.
Hotte or Notte
Im Fernsehen läuft auf allen Kanälen die Obercastingshow Hotte or Notte. Und wir kauen auf schwarzen, roten und gelben Bären rum. Die Spannung singt ein klebriges Lied.
Die Notte hat es nicht geschafft. Dafür ist Wolfsburg Fußballmeister. Wolfsburg! Die Autostadt. Und nächstes Jahr wird Legoland Weltmeister, wir werden uns noch wundern.
Und Hitchcock hatte doch Recht
Wegen brütender Vögel wurden gestern Nachmittag in Mitte Warnschilder aufgestellt. Gegen 9 Uhr attackierten zwei Krähen einen Passanten in der Reinhardtstraße. Die beiden Tiere versetzten dem 41-Jährigen Schnabelhiebe auf den Kopf. Weitere Angriffe konnte der Mann, der unverletzt blieb, mit einem Rucksack abwehren.
Alarmierte Polizeibeamte und Mitarbeiter des zuständigen Grünflächenamtes stellten in der Grünanlage ein Nest fest und beobachteten, wie die beiden Vögel mehrfach im Tiefflug über der Fahrbahn und dem Park kreisten. Aufgrund des Bundesnaturschutzgesetzes konnte die Brutstätte nicht entfernt werden.
Die an den Bäumen angebrachten Warnschilder machen nun Passanten auf den Nistplatz aufmerksam. (Polizeibericht vom 15.05.2009, 10:45 Uhr)
Die Schilder würde ich ja gerne mal sehen.
Alice
Unlängst las ich ein Buch. Ein dünnes Buch. Ein Samstagnachmittagsbuch. Ein leichtes Buch, trotz des düsteren Themas. In ihm sterben nämlich fünf Männer. Zwei sind genaugenommen schon gestorben. Einer lange vor der Handlungszeit, der andere irgendwann zwischen Kapitel drei und vier. Wenn es denn Kapitel sind. Es könnten auch Erzählungen sein. Episoden. Jede widmet sich einem dieser Männer.
Die ersten beiden kannte ich. Weiterlesen
Mehdorn spricht deutsch
Laut Bildzeitung lehnt Hartmut Mehdorn eine Abfindung ab und pocht auf Erfüllung seines bis Mai 2011 laufenden Vertrages. Wo er recht hat, hat er recht. Für die fünf Millionen soll er gefälligst auch weiterarbeiten – nur eben nicht mehr im Vorstand. Es gäbe aber auch andere interessante Tätigkeitsfelder bei dem Weltkonzern, irgendwas wird sich schon finden, wo der Mann hinpaßt. Wie wär’s mit der Abteilung Kundenkommunikation? Man könnte ihm an wichtigen Bahnhöfen der Republik einen kleinen Schalter einrichten, wo er dann regelmäßig sitzt und sich die Sorgen, Nöte und Probleme der Bahnkunden anhört. Montags in Berlin, dienstags in Hamburg, mittwochs in Köln, donnerstags in Frankfurt am Main und freitags in München. Samstags könnte er eine telefonische Sprechstunde anbieten. Das ganze wird Mehdorn’s Consultation Desk getauft, ergänzt durch den Hinweis: Man spricht deutsch.
Das Verschwinden des Harald-Juhnke-Schreins
S
chockschwerenot: Berlin hat eins seiner Wahrzeichen verloren, und der Aufstand bleibt aus! Das berühmte Foto von Harald Juhnke beim Verzehr einer Pekingente ist aus der Vitrine am Bikinihaus vis-à-vis der Gedächtniskirche verschwunden, denn das chinesische Restaurant von Juhnkes Schwager, das mit diesem Bild jahrzehntelang warb, mußte schließen. Das ist natürlich bedauerlich für Betreiber und Stammgäste, aber wirklich tragisch ist die Auflösung des Harald-Juhnke-Schreins. Als der größte Entertainer und Trinker Berlins im April 2005 starb, wurden hier sogar Blumen niedergelegt. Der Regierende Bürgermeister persönlich sollte sich für die Wiederinstandsetzung dieses Denkmals einsetzen und das Bild auf eigene Kosten zurück in die Vitrine kleben.
Mach den Bibo!
Ostbahnhof, gegen Mitternacht:

Gut, daß wir in die andere Richtung wollten.
Gekommen sind wir von einem wunderbaren Konzert, das Olli Schulz gestern im Ostbahnhof gegeben hat. Ich schätze ihn ja schon seit einigen Jahren, habe ihn aber unverständlicherweise immer wieder aus meiner Musikbox im Kopf verdrängt. Weiterlesen
Bärlauchspätzle mit Wokgemüse und Tomateneis

Rezept für zwei Personen Weiterlesen