Neulich in Hoppegarten …

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maybebaby2Neulich in Hoppegarten … Wenn abends keine Pferde mehr rennen, müssen die Einheimischen auf andere Vergnügungen zurückgreifen. Glücklicherweise steht auf dem S-Bahnhof ein Automat, prall gefüllt mit allem, was man so zum Leben braucht.

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Noch ’n Buch

buecherstapel Heute ist der Geburtstag meines zweiten Romans.  Er hört auf den Namen Senatsreserve und spielt 1989 in Westberlin. Eine kleine, den Titel erklärende Leseprobe findet sich hier. Den Rest gibt es in ausreichender Menge überall dort, wo es Bücher gibt.

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Rückfällig werden

fruchtfleisch_coverBekanntlich beschäftige ich mich in meiner Freizeit mit Lebensmitteln. Deshalb war ich hocherfreut, als mich Volker Surmann und Heiko Werning einluden, ihrer Anthologie Fruchtfleisch ist auch keine Lösung einen Text beizusteuern. Mein ernährungsphilosophischer Beitrag Rückfällig werden fungiert darin sogar als Prolog.

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Richtlinienkompetenz

SchlingerCDUVon einem Schlingerkurs kann bei der Bundesregierung nun wohl wirklich keine Rede sein. Wer anderes behauptet, hat einen Knick im Gehirn. Mindestens. Trotzdem ist dem für die Linienführung  vor der CDU-Parteizentrale Zuständigen ja wohl jede Richtlinienkompetenz abhanden gekommen.

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Da kannste lange warten

Herr P. ist heute geschäftlich in Berlin. Seine Firma bezahlt ihm ein anständiges Hotel hinterm Zoologischen Garten. Abends trifft er sich mit alten Freunden bei einem guten Italiener im Prenzlauer Berg zu treffen. Allzu spät soll er nicht werden, er muß Freitag früh raus. Ein Taxi will er vermeiden, so viel verdient er nicht. Einer der Freunde versichert, mit der BVG komme man auch nachts gut ans Ziel. Er druckt ihm ein paar Verbindungen aus. Herr P. guckt nur auf die jeweiligen Startzeiten, und das wird ihm leider zum Verhängnis werden.

BVG.de - Fahrplanauskunft

Na ja, ans Ziel wird er ja kommen. Nur die Kosten für das Hotelzimmer hätte sich die Firma sparen können.

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Herbert Wehners Badewasser

Träume ich etwa prophetisch? Neulich die Mubaraks bei meinen Eltern, und lange davor der Traum, in dem ich zu Besuch bei Hans-Dietrich Genscher war. Der Ex-Außenminister war ausgeraubt worden, es fehlten Geld sowie diverse Erinnerungsstücke, die insgesamt so absurd waren, daß ich sie nicht mehr zusammenkriege. Gut erinnere ich mich noch genau an ein Einmachglas – war es jetzt gestohlen oder noch da? Ich weiß es nicht – wohl weiß ich aber, was sich in ihm befunden hat: das Badewasser von Herbert Wehner. Nach dem Aufwachen lag ich einen halben Tag lang ehrfürchtig erstarrt in meinem Bett. Und heute lese ich bei der BZ, Diebe hätten aus Genschers Haus in Bonn diverse Erinnerungstücke geraubt. Von Wehners Wasser ist da zwar nicht die Rede, was aber sicherlich politische Gründe hat.

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Eingesaut

reale_umkleideHierüber habe ich lange nachgedacht. Und ich weiß immer noch nicht, wie die das meinen. Darf man schmutzig hineingehen? Oder sauen sich die Realkunden regelmäßig in den Kabinen ein? Vielleicht ja mit Kartoffelsalat?

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